Krankheitsbilder

Da Schmerz am Anfang ein Symptom ist, und sich erst im Verlauf einer Chronifizierung zu einem eigenständigen Krankheitsbild entwickelt, gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher akuter und chronischer Schmerzsyndrome.


 

Wir wollen den Patienten helfen, deren Schmerzen trotz Therapie der Grunderkrankung weiterhin bestehen.

Letztendlich behandeln wir fast jede chronische Schmerzerkrankung im Erwachsenen- und Kindesalter. Diese kann im Verlauf einer Tumorerkrankung oder auch nach Nerven- und Rückenmarksverletzungen, nach einer Operation (beispielsweise am Rücken, der Bandscheibe, im Gesicht, an Gelenken und Knochen) oder nach Schlaganfällen entstehen. Auch bei Kopfschmerzen wie Migräne, Spannungskopfschmerz und anderen Kopfschmerzformen (z.B. Kopfschmerz im Kindesalter, Cluster etc.) sind wir für Sie ansprechbar.


 

Typische Krankheitsbilder, die in unserer Schmerzambulanz behandelt werden:

  • Halswirbelsäulen- und Rückenschmerzen - z.B. nach Bandscheibenoperationen, bei engem Spinalkanal, bei degenerativen Wirbelerkrankungen, bei Osteoporose
  • Kopfschmerzen - z.B. Migräne, Spannungskopfschmerz, Cluster, durch Einnahme von Medikamenten induzierter Kopfschmerz etc.
  • Tumorschmerzen
  • Schmerzen im Kindesalter - z.B. Kopfschmerzen, Tumorschmerzen, etc.
  • Atypischer Gesichtsschmerz
  • Gelenk- und Muskelschmerzen
  • Neuropathische Schmerzen - z.B. Gesichts-/Gürtelrose, Post-Zoster-Neuralgie, Trigeminusneuralgie, Intercostalneuralgie, Morbus Sudeck / SRD (CRPS I und II), Phantom-, Stumpf- und Deafferenzierungsschmerz, Polyneuropathien, etc. 
  • Bauchschmerzen - Viszeraler oder Eingeweide-Schmerz
  • Schwere Durchblutungsstörungen (Ischämieschmerz)
  • Schmerzen, die auf gängige Therapieverfahren nicht ansprechen


 

Insbesondere bei der sympathischen Reflexdystrophie (Komplexes regionales Schmerzsyndrom), posttraumatischen oder postoperativen Schmerzzuständen und der Herpes-Zoster-Neuralgie empfehlen wir eine frühe Vorstellung, da in den ersten Wochen und Monaten nach Ausbruch der Erkrankung oftmals noch eine kausale Präventivtherapie möglich ist, die einer sonst häufigen Chronifizierung des Leidens vorbeugen kann!
 


 

Privatdozent Dr. med. Torsten Meier
Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie
Telefon: +49 (0)5251 702-1700
Telefax: +49 (0)5251 702-1798
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