Frühdefibrillation

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Ein Defibrillator ist ein Gerät zur Defibrillation (Behandlungsmethode gegen lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen) und Kardioversion (Wiederherstellung des normalen Herzrhythmus). Das Gerät besteht aus einem Akkumulator, dessen Energie durch große Kontaktelektroden auf den Brustkorb übertragen wird.

Es gibt externe Defibrillatoren und interne (implantierte miniaturisierte automatische) Defibrillatoren z. B. für Schrittmacherpatienten.

Damit der Herzmuskel seiner Pumpfunktion nachgeht, wird er regelmäßig mit elektrischen Impulsen erregt. Wird die Entstehung dieser Erregung oder ihre Ausbreitung über das ganze Herz gestört, kann dies eventuell zu Flimmern oder Flattern des Vorhofes oder sogar der Kammern führen. Letzteres hat zur Folge, dass kein Blut mehr ausgeworfen werden kann und der Körper nicht mehr mit Sauerstoff versorgt wird. Diese Situation ist lebensbedrohlich!

Der sofortige Einsatz eines Defibrillators bewirkt, dass dem Herzen von außen her elektrische Schocks zugeführt und es infolgedessen wieder zum Schlagen des gewohnten Rhythmus bringen kann. Der Einsatz eines Defibrillators kann somit das Überleben sichern. Solche Defibrillatoren gibt es auch für Laien. Sie ermöglichen es, im Notfall einen Betroffenen mit Kammerflimmern zu retten.

 

Alle Mitarbeiter der Kerneinrichtung des Schönfelderhofes erhalten die Grundausbildung an diesem Gerät und werden jährlich rezertifiziert, d.h. in der Frühdefibrillation nachgeschult.

Kooperationspartner

Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Bitburg-Prüm.

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