Tai Chi Chuan, Ju-Jutsu

Umgang mit Aggression und Gewalt in Sozialberufen

Umgang mit Aggressionen und Gewalt in Sozialberufen

ZEMMER. Die ausgebuchte Fortbildungsveranstaltung der Mitarbeiter des Schönfelderhofes setzte am 27 . bis 29. Mai 2009 Schwerpunkte unter anderem in der Vermittlung der Grundlagen der psychologischen und körperlichen Deeskalation bei aggressiven Übergriffen von Klienten gegenüber den Betreuern.

Im Wechsel vom Aufzeigen psychologischer Deeskalationsmöglichkeiten, juristischen Aspekten und praktischen Selbstverteidigungstechniken sind den Teilnehmern die Entwicklung von vermehrter Aufmerksamkeit in sich anbahnenden aggressiven und gewalttätigen Situationen  durch den Sensei Bill Marhs, 8. DAN Shorinju Riju Karate und durch Stefan Pigulla, Erzieher, Krankenpfleger und Supervisor vermittelt worden.
 

Ziele der Fortbildungsveranstaltung waren:

  • -Vermittlung des Selbstwertgefühls und der persönlichen Würde der Helfenden
  • -In gefährlichen Situationen angemessen handeln zu können,
  •  anstatt mit Paralyse zu reagieren
  • -Vermeidung von Eskalationen und Übergriffen im Vorfeld
  • -und Abgrenzung.

Inhalte waren:

  • -Rechtsgrundlagen der Notwehr und Nothilfe
  • -Psychologische Strategien der Deeskalation gefährlicher Situationen
  • -Umgang mit der Eigenaggression des Helfenden/Transaktionsanalyse
  • -Praktisches Einüben von klientenschonender Abwehr- und Fixierungstechniken aus
  •  Ju-Jutsu, Karate und Judo
  • -Tai Chi Chuan als Ausgleichsübung
  • -Stressbiologie
  • -Körpersignale
  • -und das Erkennen und Zuordnen der Eskalationsphasen.