Schmerztagesklinik

Das Team der Schmerztagesklinik
Das Team der Schmerztagesklinik (von links): Beatrice Gößling (Dipl.-Pädagogin), Patrick Dreimüller (Oberarzt), Volkmar Werner (Dipl.-Sportlehrer), Prof. Dr. med. Malte Silomon (Chefarzt), Monika Neuroth (Sekretärin), Dr. med. Jutta Maxeiner (Oberärztin), Yvonne Ferger (Dipl.-Psychologin).

Chronische Schmerzen und ihre Folgen

Schmerzen hat jeder von uns schon einmal erlebt. Meistens treten sie akut auf, wenn ein Organ erkrankt ist oder ein Körperteil verletzt wurde. Sie sind ein wichtiges Warnsignal des Körpers.

Chronische Schmerzen sind grundsätzlich von akuten Schmerzen zu unterscheiden. Sie haben deren Warnfunktion verloren und können meist nicht allein durch eine vorausgegangene Schädigung erklärt werden, sie werden durch viele Einflussfaktoren aufrechterhalten, die sich in einem Teufelskreis wechselseitig verstärken. Daraus ergeben sich neben den körperlichen Beschwerden auch weitreichende psychische und psychosoziale Konsequenzen, die ebenfalls einen erheblichen Leidensdruck verursachen. Der Schmerz engt das Leben zunehmend ein und bestimmt es schließlich ganz. Chronische Schmerzen bedürfen daher einer umfassenden Therapie.

Das Behandlungskonzept richtet sich an chronisch Schmerzkranke. Angeboten werden standardisierte, wissenschaftlich überprüfte Therapieprogramme für Rückenschmerzen, Kopfschmerzen (Erwachsene und Kinder), Schulter-Nacken-Schmerzen und ausgedehnte Schmerzbilder (zum Beispiel Fibroyalgiesyndrom).
 

Wie sieht die Behandlung aus?

In Kursen lernen die Patienten, die Wechselbeziehungen von körperlichen, psychischen und psychosozialen Belastungen zu erkennen und zu verändern, den Schmerz zu lindern und seinen Einfluss auf das Leben zurückzudrängen.

  • Rückenschmerzen: 4 Wochen tagesstationär, wochentags von 8 bis 16 Uhr
  • Kopfschmerzen: 10 Wochen tagesstationär, mittwochs von 8 bis 16 Uhr
  • Kinderkopfschmerzgruppe: speziell für Kinder zwischen 8 und 14 Jahren,
    8 Wochen donnerstags von 15 bis 17 Uhr

Bausteine der tagesstationären Angebote sind:

  • Regelmäßige Gespräche mit dem behandelnden Arzt über ihre aktuelle gesundheitliche Situation und die Schmerzproblematik.
  • Psychologische Behandlung in Gruppenarbeit. Hier werden Wechselbeziehungen zwischen chronischem Schmerz und aktueller Lebenssituation aufgezeigt. Dazu gehören das Erlernen von Strategien zur Schmerzbewältigung und die Einübung spezieller Entspannungstechniken und Selbsthypnose.
  • Sporttherapie zur Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Unter Anleitung absolviert der Patient ein gezieltes Kraft-, Ausdauer- und Bewegungstraining. Zusätzlich werden natürliche Alltags- und Arbeitsbewegungen trainiert, die aufgrund des Schmerzes lange Zeit vermieden wurden.
  • Sozialpädagogische Beratung zu Fragen der sozialen Sicherung und beruflichen Rehabilitation.

Wie kommen Sie zu uns?

Der Weg zu uns erfolgt über die angegliederte Schmerzpraxis im MVZ am Brüderkrankenhaus Montabaur. Zur Vereinbarung eines Erstgespräches bitten wir um telefonische Kontaktaufnahme.
Schmerztagesklinik Brüderkrankenhaus Montabaur
Dr. med. Jutta Maxeiner
Oberärztin Schmerztagesklinik
Fachärztin für Anästhesie, Intensivmedizin, spezielle Schmerztherapie, Notfallmedizin und Palliativmedizin

Sekretariat

Monika Neuroth
Telefon  02602/122- 666

schmerztagesklinik@kk-km.de

"Stopp den Kopfschmerz"

Kursangebot für Kinder zwischen 8 und 14 Jahren.

Flyer Kinderkopfschmerz